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Edward Calvin Kendall geboren am 8 Marz 1886 in South Norwalk Connecticut gestorben am 4 Mai 1972 in Princeton New Jersey war ein amerikanischer Biochemiker Kendall gelang 1914 die Isolierung des Schilddrusenhormons Thyroxin aus der Schilddruse und die Strukturaufklarung des Glutathions In den 1930er Jahren isolierte er zudem das Nebennierenhormon Cortison und wurde dafur 1950 gemeinsam mit Tadeus Reichstein und Philip Showalter Hench mit dem Nobelpreis fur Physiologie oder Medizin ausgezeichnet Edward Calvin Kendall 1940er Jahre Inhaltsverzeichnis 1 Leben 2 Werk 2 1 Fruhe Arbeiten 2 2 Schilddrusenhormone 2 3 Cortison 3 Auszeichnungen 4 Literatur 5 Weblinks 6 EinzelnachweiseLeben BearbeitenEdward Calvin Kendall wurde 1886 in South Norwalk im Bundesstaat Connecticut als drittes Kind von George S und Eva F Kendall geboren Sein Vater war Zahnarzt und aktiv in der kommunalen Politik das Elternhaus und die Erziehung waren christlich gepragt Kendall ging auf die Franklin Elementary School und danach fur zwei Jahre auf die South Norwalk High School sowie fur ein Jahr auf die Stamford High School wo er sich fur das Studium vorbereitete 1 Er studierte an der Columbia University in der Stadt New York als einer der ersten Studenten bei Henry Clapp Sherman 2 und erhielt dort 1908 seinen Bachelor of Science sowie 1909 seinen Master of Science im Bereich Chemie Nach seinem Masterabschluss wurde er der erste Goldschmidt Fellow an der Universitat bis 1910 bevor er im Fachbereich Chemie fur seine Arbeiten uber das Enzym Amylase promoviert wurde Nach der Promotion ging er am 1 September 1910 fur funf Monate als Forscher zu Parke Davis and Co heute ein Tochterunternehmen von Pfizer in Detroit Michigan und arbeitete an der Biochemie der Schilddruse Diese Arbeiten fuhrte er von 1911 bis 1914 am St Luke s Hospital in New York City weiter 3 wo er anfangs ohne Gehalt das medizinische Labor einrichten durfte 1 1915 heiratete er Rebecca Kennedy 1892 1973 mit der Kendall vier Kinder hatte Hugh Roy Norman und Elizabeth 1 4 nbsp nbsp William und Charles Horace Mayo die Grunder der Mayo Clinic fur die Kendall arbeitete Auf die Empfehlung von Clarence M Jackson wurde Kendall 1914 Mitarbeiter von William und Charles Horace Mayo an der Mayo Clinic die ein besonderes Interesse an Schilddrusenerkrankungen hatten 1 Hier wurde er spater Leiter der Abteilung Biochemie der Graduate School of the Mayo Foundation in Rochester die mit der University of Minnesota assoziiert war 1915 wurde er Direktor des Fachbereichs Biochemie der University of Minnesota und Professor fur physiologische Chemie 3 Bis in die spaten 1920er Jahre beschaftigte sich Kendall mit der Erforschung des Thyroxin und seiner Wirkung lag bei der Strukturaufklarung allerdings falsch Danach beschaftigte er sich mit verschiedenen Aminosauren vor allem dem Glutathion Anfang der 1930er Jahre begann er mit der Erforschung der Nebenniere und den in diesem Organ produzierten Hormonen Dabei isolierte er u a das Cortison genannt Compound E 5 dessen therapeutische Wirkung bei der Behandlung von Rheuma Erkrankungen er gemeinsam mit Philip S Hench aufklaren konnte Im Jahr 1950 erhielt er gemeinsam mit diesem und dem Schweizer Tadeus Reichstein der etwa zeitgleich und unabhangig von Kendall ebenfalls Cortison isolieren konnte den Nobelpreis fur Physiologie oder Medizin 3 Kendall blieb an der Universitat und wurde am 1 April 1951 emeritiert sowie Visiting Professor des Fachbereichs Biochemie der Princeton University 3 Ebenfalls 1951 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences und die American Philosophical Society 6 gewahlt ein Jahr zuvor war er in die National Academy of Sciences gewahlt worden Im Jahr 1971 veroffentlichte Kendall seine Autobiografie Cortisone Memoirs of a Hormone Hunter Er starb am 4 Mai 1972 in Princeton New Jersey Werk BearbeitenFruhe Arbeiten Bearbeiten Die ersten Forschungsarbeiten publizierte Kendall gemeinsam mit seinem Professor Henry Clapp Sherman im Journal of the American Chemical Society die sich mit der Identifizierung Reduzierender Zucker mit Hilfe von p Brombenzohydrazid beschaftigten 7 Fur seine Doktorarbeit mit dem Titel A Quantitative Study of the Action of Pancreatic Amylases 8 arbeitete er an der Pankreas Amylase einem in der Bauchspeicheldruse produzierten Enzym das fur die Verdauung von Kohlenhydraten notwendig ist Dabei konnte er vor allem die Abhangigkeit der Amylase Aktivitat beim Abbau von Zuckern von der Kochsalz Konzentration nachweisen 1 9 10 Sherman arbeitete zu dieser Zeit sehr intensiv an pflanzlichen und tierischen Enzymen und bezog seine Studenten und Doktoranden in dieser Forschungen ein Allein fur seine Serie Studies on amylases veroffentlichte er von 1910 bis 1915 insgesamt zehn Paper mit verschiedenen Studenten 2 Schilddrusenhormone Bearbeiten nbsp Chemischer Aufbau des ThyroxinNach seiner Promotion widmete sich Kendall als Forscher bei Parke Davis and Co der Schilddruse und ihrer Funktion sowie speziell der Aufgabe das bis dahin nur wenig bekannte Schilddrusenhormon zu isolieren Dabei baute er auf Arbeiten des deutschen Chemikers Eugen Baumann der bis zu seinem Tod 1896 organisch gebundenes Jod der Schilddruse untersuchte und isolieren konnte Dieses wurde zur Behandlung von Hypothyreose der angeborenen oder erworbenen Schilddrusenunterfunktion angewendet Bis 1913 konnte Kendall verglichen mit Baumann etwa die 100 fache Menge der aktiven Substanz gewinnen und ihre Wirkung an Hunden wie auch an Patienten mit einer Hypothyreose nachweisen Bei seiner spateren Beschaftigung in der Mayo Clinic hatte Kendall erneut die Aufgabe das Hormon aus operativ entferntem Schilddrusengewebe zu isolieren Mit Hilfe von Ethanol als Losungsmittel gelang es ihm bis Ende 1914 nach der Hydrolyse des Gewebes Jod Konzentrationen von 47 zu erreichen Als Kendall bei einem Versuch am 23 Dezember 1914 einschlief und das gesamte Ethanol der Probe verdampfte konnte er eine weisse ethanolunlosliche Inkrustierung feststellen die 60 Jod enthielt Er stellte uber Weihnachten grossere Mengen des Stoffes her und loste es in Ethanol mit ein wenig Natriumhydroxid und konnte nach Zugabe von ein paar Tropfen Essigsaure eine Kristallbildung beobachten Die Analysen ergaben dass es sich bei den Kristallen um eine reine Aminosaure handelte 11 Kendall nahm an dass es sich um ein Oxindol handelt das er als Thyroxin bezeichnete in der englischen Sprachform in Thyroxine geandert 12 Nachdem er in den Folgejahren genug Reinkristalle isolieren konnte wendete er sie bei klinischen Experimenten an und konnte zeigen dass dieses Thyroxin bei der Behandlung der Hypothyreose die volle Wirkung des den Patienten fehlenden Schilddrusenhormons hatte 1 Kendall konzentrierte sich in den Folgejahren auf die chemischen und physiologischen Eigenschaften sowie auf die Isolierung grosserer Mengen des Thyroxins und konnte etwa 33 Gramm des Schilddrusenhormons aus etwa drei Tonnen Schilddrusengewebe von Schweinen gewinnen 12 13 Durch die Vorarbeiten von Kendall konnte der Chemiker Charles Robert Harington 1927 ein synthetisches Thyroxin durch die Kondensation zweier Molekule Diiodotyrosin herstellen das die gleichen Eigenschaften wie Thyroxin hatte und so zur korrekten Auflosung der chemischen Struktur des Thyroxin fuhrte 12 nbsp Glutathion Kendall konnte das Tripeptid Glutathion isolieren und die Identitat als Tripeptid aus den Aminosauren Glutaminsaure Cystein und Glycin feststellenDie Forschung Kendalls konzentrierte sich spater auf die Wirkungen und Oxidationsprozesse im menschlichen Korper die durch das Thyroxin ausgelost werden Hierbei fokussierte er seine Arbeit auf das Cystein sowie das Glutathion Letzteres war zu diesem Zeitpunkt nicht verfugbar und die Mayo Clinic bekam den Auftrag es zu kristallisieren und fur die Synthese bereitzustellen Glutathion wurde erstmals von Frederick Gowland Hopkins 1921 isoliert und benannt Kendall arbeitete mit Bernhard F McKenzie und Harold L Mason an der Aufgabe und konnte es ebenfalls isolieren sowie ausserdem kristallisieren und die Identitat als Tripeptid aus den Aminosauren Glutaminsaure Cystein und Glycin feststellen 1 Cortison Bearbeiten nbsp Chemischer Aufbau des CortisonZu Beginn der 1930er Jahre begann Kendall sich mit der hormonellen Funktion der Nebenniere zu beschaftigen Zu diesem Zeitpunkt war bekannt dass die Nebennierenhormone zentrale und lebensnotwendige Funktionen hatten da Patienten und Versuchstiere nach der Entnahme der Organe starben Uber die genaue physiologischen Zusammenhange lagen jedoch noch keine Kenntnisse vor Kendall isolierte 28 Substanzen 14 von denen sechs physiologische Wirkung zeigten und von ihm als Substanzen A B C D E und F bezeichnet wurden Er konzentrierte sich danach vor allem auf die Substanz E die er Cortison nannte und konnte nachweisen dass Versuchstiere ohne Nebenniere nach Einspritzen der Substanz uberlebten 15 Die gleiche Substanz wurde etwa zeitgleich auch von Tadeus Reichstein in Zurich sowie von einer Arbeitsgruppe um Oskar Wintersteiner entdeckt 16 Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern konnte Kendall die Isolierung aus Gallensaure optimieren 16 und so bis April 1948 400 Gramm des Cortisons herstellen Er versendete dieses an insgesamt 28 Kliniken zur klinischen und therapeutischen Erprobung bekam jedoch keine Bestatigung fur eine potenzielle Heilwirkung von Cortison Im September 1948 injizierte der ebenfalls an der Mayo Klinik aktive Arzt und Professor Philip Showalter Hench das von Kendall erhaltene Cortison einer Frau die an einer rheumatischen Gelenkentzundung litt und wiederholte dies in den folgenden Tagen Nach nur einer Woche war die Patientin schmerzfrei und konnte erste Gehversuche machen der Erfolg liess sich auch bei anderen Patienten zeigen 15 Cortison eroffnete so neue Therapiemoglichkeiten fur die Rheumaforschung und behandlung auch wenn es keine uber die Einnahmedauer hinausgehende Wirkung hat und aufgrund starker Nebenwirkungen nur begrenzt genutzt werden konnte 17 1951 fand Robert B Woodward erstmals einen Weg fur die Totalsynthese von Cortison das damit nicht mehr aus Gewebe isoliert werden musste und entsprechend in grosseren Mengen hergestellt und genutzt werden konnte Ab 1953 stand Cortison in den Vereinigten Staaten bereits in grossen Mengen zur Verfugung und wurde zu einem der wichtigsten Arzneimittel 16 Bis zum Ende der 1960er Jahre wurde es jedoch durch Cortisol bzw Hydrocortison ersetzt das die eigentlich wirksame Form des Cortison darstellt 16 Spater eingefuhrte Praparate wie Prednisolon Derivate 16 die neben der hoheren Wirksamkeit auch geringere Nebenwirkungen aufweisen verdrangten Cortison weiter Insbesondere bei Hormonmangel und allergischen Reaktionen ist Cortison jedoch weiterhin gebrauchlich 15 Auszeichnungen Bearbeiten1949 wurde Kendall mit dem Albert Lasker Award for Clinical Medical Research ausgezeichnet Ein Jahr spater erhielt er gemeinsam mit Tadeus Reichstein und Philip S Hench zu jeweils gleichen Teilen den Nobelpreis fur Physiologie oder Medizin fur ihre Entdeckungen bei den Hormonen der Nebennierenrinde ihrer Struktur und ihrer biologischen Wirkungen 18 1952 erhielt er die George M Kober Medal Literatur BearbeitenDwight Ingle Edward C Kendall 1886 1972 in der Serie Biographical Memoir der National Academy of Sciences 1975 Wouter W de Herder Heroes in endocrinology Nobel Prizes In Endocrine Connections 3 3 2014 S R94 R104 doi 10 1530 EC 14 0070 Edward Calvin Kendall Cortisone Memoirs of a Hormone Hunter Autobiografie Macmillan 1971 ISBN 0 684 31062 7 Kendall Edward Calvin In Bernhard Kupfer Lexikon der Nobelpreistrager Patmos Verlag Dusseldorf 2001 ISBN 3 491 72451 1 S 237 238 Edward C Kendall In Internationales Biographisches Archiv im Munzinger Archiv Artikelanfang frei abrufbar 30 1972 vom 17 Juli 1972 Weblinks Bearbeiten nbsp Commons Edward Calvin Kendall Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Informationen der Nobelstiftung zur Preisverleihung 1950 an Edward Calvin Kendall englisch Edward C Kendall in der Hall of Fame der The Minnesota High Tech Association MHTA und dem Science Museum of Minnesota abgerufen am 2 Februar 2015 Informationen zu und akademischer Stammbaum von Edward Calvin Kendall bei academictree orgEinzelnachweise Bearbeiten a b c d e f g Dwight Ingle Edward C Kendall 1886 1972 in der Serie Biographical Memoir der National Academy of Sciences 1975 a b Charles Glenn King Henry Clapp Sherman 1875 1955 in der Serie Biographical Memoir der National Academy of Sciences 1975 a b c d Edward C Kendall Biographical von Edward Calvin Kendall auf den Seiten der Nobelstiftung zur Preisverleihung 1950 englisch Abgerufen auf nobelprize org am 2 Februar 2015 erschienen in Nobel Lectures Physiology or Medicine 1942 1962 Elsevier Publishing Company Amsterdam 1964 Wouter W de Herder Heroes in endocrinology Nobel Prizes In Endocrine Connections 3 3 2014 S R94 R104 doi 10 1530 EC 14 0070 Vgl Paul Diepgen Heinz Goerke Aschoff Diepgen Goerke Kurze Ubersichtstabelle zur Geschichte der Medizin 7 neubearbeitete Auflage Springer Berlin Gottingen Heidelberg 1960 S 65 Member History Edward C Kendall American Philosophical Society abgerufen am 21 Oktober 2018 Edward Calvin Kendall Henry Clapp Sherman The detection and identification of certain reducing sugars by condensation with para brombenzylhydrazide In Journal of the American Chemical Society 30 9 1908 S 1451 1455 doi 10 1021 ja01951a019 Edward Calvin Kendall A Quantitative Study of the Action of Pancreatic Amylases Wynkoop Hallenbeck Crawford C New York 1910 Edward Calvin Kendall Henry Clapp Sherman E D Clark Studies on Amylases I An Examination of methods of diastatic power In Journal of the American Chemical Society 32 9 1910 S 1073 1086 doi 10 1021 ja01927a010 Edward Calvin Kendall Henry Clapp Sherman E D Clark Studies on Amylases II A study of the action of pancreatic amylase In Journal of the American Chemical Society 32 9 1910 S 1087 1105 doi 10 1021 ja01927a011 Edward Calvin Kendall The isolation in crystalline form of the compound containing iodine which occurs in the thyroid Its chemical structure and physiological activity In Transactions of the Association of American Physicians 30 1915 S 420 429 a b c Asfandyar Khan Niazi Sanjay Kalra Awais Irfan Aliya Islam Thyroidology over the ages In Indian Journal of Endocrinology and Metabolism 15 Supplement 2 2011 S S121 S126 doi 10 4103 2230 8210 83347 Edward Calvin Kendall Isolation of the Iodine Compound Which Occurs in the Thyroid In The Journal of Biological Chemistry 39 1919 S 125 Volltext Edward Calvin Kendall The Development of Cortisone As a Therapeutic Agent Nobel Lecture 11 Dezember 1950 Volltext a b c Kendall Edward Calvin In Bernhard Kupfer Lexikon der Nobelpreistrager Patmos Verlag Dusseldorf 2001 ISBN 3 491 72451 1 S 237 238 a b c d e Peter Dilg Cortison In Werner E Gerabek Bernhard D Haage Gundolf Keil Wolfgang Wegner Enzyklopadie Medizingeschichte Band 1 De Gruyter Berlin u a 2004 2011 ISBN 978 3 11 097694 6 S 275 abgerufen uber De Gruyter Online Renate Wagner Kendall Edward Calvin In Werner E Gerabek Bernhard D Haage Gundolf Keil Wolfgang Wegner Enzyklopadie Medizingeschichte Band 2 De Gruyter Berlin u a 2004 2011 ISBN 978 3 11 097694 6 S 731 732 abgerufen uber De Gruyter Online Informationen der Nobelstiftung zur Preisverleihung 1950 an Edward Calvin Kendall englisch Trager des Nobelpreises fur Physiologie oder Medizin 1901 Behring 1902 Ross 1903 Finsen 1904 Pawlow 1905 Koch 1906 Golgi Cajal 1907 Laveran 1908 Metschnikow Ehrlich 1909 Kocher 1910 Kossel 1911 Gullstrand 1912 Carrel 1913 Richet 1914 Barany 1915 1918 nicht verliehen 1919 Bordet 1920 Krogh 1921 nicht verliehen 1922 Hill Meyerhof 1923 Banting Macleod 1924 Einthoven 1925 nicht verliehen 1926 Fibiger 1927 Wagner Jauregg 1928 Nicolle 1929 Eijkman Hopkins 1930 Landsteiner 1931 Warburg 1932 Sherrington Adrian 1933 Morgan 1934 Whipple Minot Murphy 1935 Spemann 1936 Dale Loewi 1937 Szent Gyorgyi 1938 Heymans 1939 Domagk 1940 1942 nicht verliehen 1943 Dam Doisy 1944 Erlanger Gasser 1945 Fleming Chain Florey 1946 Muller 1947 C Cori G Cori Houssay 1948 Muller 1949 Hess Moniz 1950 Kendall Reichstein Hench 1951 Theiler 1952 Waksman 1953 H A Krebs Lipmann 1954 Enders Weller Robbins 1955 Theorell 1956 Cournand Forssmann Richards 1957 Bovet 1958 Beadle Tatum Lederberg 1959 Ochoa Kornberg 1960 Burnet Medawar 1961 Bekesy 1962 Crick Watson Wilkins 1963 Eccles Hodgkin Huxley 1964 Bloch Lynen 1965 Jacob Lwoff Monod 1966 Rous Huggins 1967 Granit Hartline Wald 1968 Holley Khorana Nirenberg 1969 Delbruck Hershey Luria 1970 Katz Euler Axelrod 1971 Sutherland 1972 Edelman Porter 1973 Frisch Lorenz Tinbergen 1974 Claude de Duve Palade 1975 Baltimore Dulbecco Temin 1976 Blumberg Gajdusek 1977 Guillemin Schally Yalow 1978 Arber Nathans Smith 1979 Cormack Hounsfield 1980 Benacerraf Dausset Snell 1981 Sperry Hubel Wiesel 1982 Bergstrom Samuelsson Vane 1983 McClintock 1984 Jerne Kohler Milstein 1985 Brown Goldstein 1986 Cohen Levi 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CalvinKURZBESCHREIBUNG US amerikanischer BiochemikerGEBURTSDATUM 8 Marz 1886GEBURTSORT South Norwalk Connecticut USASTERBEDATUM 4 Mai 1972STERBEORT Princeton New Jersey USA Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Edward Calvin Kendall amp oldid 236738694