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Kielbasy deutsch Kelbassen 1935 bis 1945 Wehrberg ist ein kleines Dorf in der polnischen Woiwodschaft Ermland Masuren und gehort zur Gmina Rozogi Landgemeinde Friedrichshof im Powiat Szczycienski Kreis Ortelsburg Kielbasy Kielbasy Polen KielbasyBasisdatenStaat PolenWoiwodschaft Ermland MasurenPowiat SzczytnoGmina RozogiGeographische Lage 53 28 N 21 12 O 53 466944 21 201111 Koordinaten 53 28 1 N 21 12 4 OEinwohner 37 2011 1 Postleitzahl 12 114 2 Telefonvorwahl 48 89Kfz Kennzeichen NSZWirtschaft und VerkehrStrasse Radostowo PuzaryEisenbahn kein BahnanschlussNachster int Flughafen Danzig Inhaltsverzeichnis 1 Geographische Lage 2 Geschichte 3 Kirche 4 Verkehr 5 Weblinks 6 EinzelnachweiseGeographische Lage BearbeitenKielbasy liegt in der sudlichen Mitte der Woiwodschaft Ermland Masuren 18 Kilometer sudostlich der Kreisstadt Szczytno deutsch Ortelsburg Geschichte BearbeitenWann Kelbassen bei Lipowitz 3 gegrundet wurde ist nicht bekannt Der Ort Kelbassen ohne Zusatz wurde 1786 erstmals erwahnt 4 Im Jahre 1824 wirtschafteten in Kelbassen bereits 22 Schatullbauern Ihre Zahl stieg bis 1841 auf 24 4 1874 kam das aus mehreren kleinen Hofen und Gehoften bestehende Dorf zum neu errichteten Amtsbezirk Wilhelmsthal polnisch Puzary im ostpreussischen Kreis Ortelsburg 5 156 Einwohner zahlte Kelbassen im Jahre 1910 6 1933 waren es noch 114 7 Aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags stimmte die Bevolkerung in den Volksabstimmungen in Ost und Westpreussen am 11 Juli 1920 uber die weitere staatliche Zugehorigkeit zu Ostpreussen und damit zu Deutschland oder den Anschluss an Polen ab In Kelbassen stimmten 85 Einwohner fur den Verbleib bei Ostpreussen auf Polen entfielen keine Stimmen 8 Am 7 September 1935 anderte das Dorf aus politisch ideologischen Grunden der Abwehr fremdlandisch klingender Ortsbezeichnungen seinen Namen in Wehrberg 5 1939 belief sich die Einwohnerzahl auf 120 7 In Kriegsfolge kam das Dorf 1945 mit dem gesamten sudlichen Ostpreussen zu Polen und erhielt die polnische Namensform Kielbasy Das Dorf ist heute eine Ortschaft innerhalb der Landgemeinde Rozogi Friedrichshof im Powiat Szczycienski Kreis Ortelsburg bis 1998 der Woiwodschaft Ostroleka seither der Woiwodschaft Ermland Masuren zugehorig Im Jahre 2011 waren hier 37 Einwohner registriert 1 Kirche BearbeitenKelbassen resp Wehrberg gehorte bis 1945 zur evangelischen Kirche in Lipowitz 1933 bis 1945 Lindenort polnisch Lipowiec in der Kirchenprovinz Ostpreussen der Kirche der Altpreussischen Union 9 sowie zur romisch katholischen Pfarrei in Liebenberg polnisch Klon im Bistum Ermland 10 Heute ist Kielbasy wohl weiterhin in die Pfarrei in Klon einbezogen die jetzt zum Erzbistum Ermland gehort Die evangelischen Einwohner orientieren sich zur Kirche in Szczytno Ortelsburg in der Diozese Masuren der Evangelisch Augsburgischen Kirche in Polen Verkehr BearbeitenKielbasy liegt ein wenig abseits an einer Nebenstrasse die Radostowo Radostowen 1936 bis 1945 Rehbruch mit Puzary Gut Wilhelmsthal verbindet Eine Anbindung an den Bahnverkehr besteht nicht Weblinks BearbeitenHistorische Aufnahmen aus Kelbassen Wehrberg Bildarchiv Ostpreussen Kreisgemeinschaft OrtelsburgEinzelnachweise Bearbeiten a b Wies Kielbasy w liczbach Polnisches Postleitzahlenverzeichnis 2013 S 469 Dietrich Lange Geographisches Ortsregister Ostpreussen 2005 Wehrberg a b Kelbassen Wehrberg bei der Kreisgemeinschaft Ortelsburg a b Rolf Jehke Amtsbezirk Wilhelmsthal Uli Schubert Gemeindeverzeichnis Landkreis Ortelsburg a b Michael Rademacher Ortsbuch Landkreis Ortelsburg Online Material zur Dissertation Osnabruck 2006 In eirenicon com Abgerufen am 10 Mai 2023 Herbert Marzian Csaba Kenez Selbstbestimmung fur Ostdeutschland Eine Dokumentation zum 50 Jahrestag der ost und westpreussischen Volksabstimmung am 11 Juli 1920 Herausgeber Gottinger Arbeitskreis 1970 S 95 Walther Hubatsch Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreussens Band 3 Dokumente Gottingen 1968 S 469 Kreis Ortelsburg bei der AGOFFGmina Rozogi Sitz Rozogi Friedrichshof Dorfer Schulzenamter Borki Rozowskie Borken Wildheide Dabrowy Faryny Farienen Klon Liebenberg Kowalik Kowallik Waldburg Ksiezy Lasek Furstenwalde Kwiatuszki Wielkie Gross Blumenau Luka Lucka Luckau Orzeszki Zielonygrund Schutzengrund Radostowo Radostowen Rehbruch Rozogi Friedrichshof Spaliny Wielkie Gross Spalienen Neuwiesen Wilamowo Willamowen Wilhelmshof Wystep Wystemp Hohenwerder Zawojki Zawoyken Lilienfelde Andere Ortschaften Antonia Dabrowy Dzialy Grodzie Rosengarten Kielbasy Kelbassen Wehrberg Kilimany Lipniak Friedrichshagen Kokoszki Kokosken Kleinlindengrund Kopytko Kopitko Langerdamm Kwiatuszki Male Klein Blumenau Lipniak Lipniak Lindenheim Mozdzenie Nowy Suchoros Neu Suchoross Auerswalde Spaliny Male Klein Spalienen Spallingen Suchorowiec Suchorowitz Deutschwalde Wujaki Wujaken Ohmswalde Wysoki Grad Wysockigrund Lindengrund Untergegangene Ortschaften Gownicha Morgi von Lobensche Morgen Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Kielbasy Rozogi 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