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Stare Dzierzazno deutsch Gresonse ist ein Ortsteil des Dorfs Stara Wisniewka Lugetal in der Landgemeinde Zakrzewo im Powiat Zlotowski Flatower Kreis der polnischen Woiwodschaft Grosspolen Inhaltsverzeichnis 1 Geographische Lage 2 Geschichte 2 1 Demographie 3 Kirche 4 Personlichkeiten deren Name mit dem Ort verbunden ist 5 Literatur 6 Weblinks 7 FussnotenGeographische Lage BearbeitenDas Dorf liegt im Netzedistrikt im ehemaligen Westpreussen etwa 160 Kilometer ostlich von Stettin sieben Kilometer nordlich der Stadt Zlotow Flatow acht Kilometer westlich des Dorfs Zakrzewo Buschdorf und zwei Kilometer nordwestlich des Dorfs Stawnica Stewnitz Geschichte Bearbeiten nbsp Dorf Gresonse nordlich der Stadt Flatow auf einer Landkarte von 1914Altere Ortsbezeichnungen sind Dzwierzno 1491 und Dzierzazno 1653 1 Die Ortschaft gehorte fruher zum Guter Komplex der Herrschaft Flatow Besitzerin der Flatower Guter war am Anfang des 17 Jahrhunderts die Familie Potulicki die sich auf dem Vorwerk Flatow ein neues Schloss erbaute 1619 besass Johannes Potulicki die Herrschaft 1642 wird Siegesmund Grudzinski und 1650 Andreas Carl Grudzinski als ihr Eigentumer genannt 1688 Matthias Dzialinski und 1714 Joseph Dzialinski Die Familie Dzialinski liess die Flatower Guter 1772 von dem ehemaligen sachsischen Obristen Friedrich Wilhelm Freiherr von Mehling verwalten der mit August II nach Polen gekommen war im Schloss zu Pottlitz bei Flatow wohnte und spater als Generalpachter des Guter Komplexes fungierte Die Pachtgebuhr fur eine dreijahrige Pacht hatte fur ihn 45 000 Taler betragen 2 1783 war Grundherr der Guter der Kriegs und Domanenrat von Fahrenheid zu Konigsberg i Pr 3 1798 kaufte der Ritterschaftsrat von Gebhardt die Herrschaft Flatow 4 Am 1 Juli 1820 gingen die Flatower Guter in den Privatbesitz des preussischen Konigshauses uber 5 Konig Friedrich Wilhelm III schenkte die Flatower Guter seinem dritten Sohn dem Prinzen Carl von Preussen von dem sie Prinz Friedrich Karl von Preussen und von diesem Prinz Friedrich Leopold von Preussen erbte 4 Pachtbesitzer von Gresonse sowie des Nachbarguts Stewnitz war 1774 1780 der Rittmeister a D Gebhard Leberecht von Blucher 1742 1819 gewesen der in Gresonse mit seiner Frau einen Hausstand gegrundet hatte 6 Blucher hatte in erster Ehe die Tochter des Generalpachters von Mehling geheiratet und von seinem Schwiegervater die beiden Guter Gresonse und Stewnitz in Unterpacht genommen Im Jahr 1896 war Prinz Friedrich Leopold von Preussen Eigentumer des Guts Gresonse der es an den Domanenpachter Otto Petrich verpachtet hatte 7 Am 1 April 1927 betrug die Flachengrosse des Guts Gresonse 574 Hektar und 1925 wohnten im Gutsbezirk 133 Personen 8 Um 1930 war das Gemeindegebiet von Gresonse 11 5 Quadratkilometer gross Innerhalb der Gemeindegrenze standen insgesamt 38 bewohnte Wohnhauser an vier verschiedenen Wohnplatzen 9 Forsthaus Gresonse Gresonse Gut Gresonse Neu GresonseIm Jahr 1945 gehorte das Dorf Gresonse zum Landkreis Flatow bis 1939 zum Regierungsbezirk Marienwerder danach zum Regierungsbezirk Grenzmark Posen Westpreussen der preussischen Provinz Pommern des Deutschen Reichs Gresonse war dem Amtsbezirk Stewnitz zugeordnet Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Region im Fruhjahr 1945 von der Roten Armee besetzt Das Dorf Gresonse wurde anschliessend seitens der sowjetischen Besatzungsmacht der Volksrepublik Polen zur Verwaltung uberlassen Die einheimische Bevolkerung wurde in der darauf folgenden Zeit mit wenigen Ausnahmen von der polnischen Administration vertrieben Seit 1945 ist die Ortschaft der Gmina Zakrzewo im Powiat Zlotowski der Woiwodschaft Grosspolen angegliedert bis 1998 Woiwodschaft Pila Demographie Bearbeiten Bevolkerungsentwicklung bis 1945 Jahr Einwohner Anmerkungen1766 115 10 1818 151 adliges Dorf 11 1852 237 Dorf 12 1864 275 Dorf mit Gut im Kommunalverbund miteinander darunter 199 Evangelische und 67 Katholiken 13 1910 211 am 1 Dezember davon 136 Evangelische und 75 Katholiken 38 Einwohner mit polnischer Muttersprache 14 1925 317 darunter 186 Evangelische 129 Katholiken und zwei Einwohner ohne Angaben zum Glaubensbekenntnis 9 1933 235 15 1939 227 15 Kirche BearbeitenDie Protestanten der hier bis 1945 anwesenden Dorfbevolkerung gehorten zur evangelischen Pfarrei Flatow 16 17 Auf dem Friedhof von Gresonse wurden zwei im fruhen Kindesalter verstorbene Bluchersche Sohne beerdigt Zum Gedenken des Feldmarschalls Blucher liess Prinz Carl von Preussen 1863 neben deren Grabern ein aus Marmor gefertigtes Denkmal in Gestalt eines Kreuzes errichten 4 Personlichkeiten deren Name mit dem Ort verbunden ist BearbeitenGebhard Leberecht von Blucher 1742 1819 hatte hier 1774 1780 als preussischer Rittmeister a D und Pachter des Guts Gresonse sowie des benachbarten Guts Stewnitz seinen Wohnsitz 18 Literatur BearbeitenGresonse Dorf mit Gut Kreis Flatow Regierungsbezirk Marienwerder Provinz Westpreussen In Meyers Gazetteer mit Eintrag aus Meyers Orts und Verkehrslexikon Ausgabe 1912 sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Gresonse meyersgaz org Manfred Vollack Das Flatower Land Ein Bildband unserer grenzmarkischen Heimat Heimatkreisausschuss fur den Kreis Flatow Gifhorn 1989 Friedrich Wilhelm Ferdinand Schmitt Der Kreis Flatow In seinen gesammten Beziehungen dargestellt Lambeck Thorn 1867 S 275 281 books google de Weblinks BearbeitenDie Gemeinde Gresonse im ehemaligen Kreis Flatow in Pommern Gunthard Stubs und Pommersche Forschungsgemeinschaft 2011 Amtsbezirk Stewnitz territorial de Fussnoten Bearbeiten Friedrich Wilhelm Ferdinand Schmitt Der Kreis Flatow In seinen gesammten Beziehungen dargestellt Lambeck Thorn 1867 S 276 277 books google de Rolf Straubel Adlige und burgerliche Beamte in der friderizianischen Justiz und Finanzverwaltung Berliner Wissenschafts Verlag Berlin 2010 S 389 books google de Johann Friedrich Goldbeck Volstandige Topographie des Konigreichs Preussen Band 2 Marienwerder 1789 Teil I S 104 105 books google de a b c Furst Blucher im Kreise Flatow Rubrik Kleine Mitteilungen in Der Bar Illustrirte Wochenschrift fur die Geschichte Berlin s und der Mark XIX Jahrgang No 17 Berlin 21 Januar 1893 S 203 204 books google de Friedrich Wilhelm Ferdinand Schmitt 1867 ebenda S 245 247 books google de Friedrich Wigger Geschichte der Familie von Blucher Zweiter Band Erste Abteilung Stillersche Hofbuchhandlung Schwerin 1878 S 287 books google de C Leuchs Adressbuch aller Lander der Erde der Kaufleute Fabrikanten Gewerbetreibenden Gutsbesitzer etc Band 11a Westpreussen Nurnberg 1896 S 177 rechte Spalte books google de Kurt Albrecht Die preussischen Gutsbezirke in Zeitschrift des Preussischen Statistischen Landesamts 67 Jahrgang Berlin 1927 S 344 477 insbesondere S 405 books google de a b Die Gemeinde Gresonse im ehemaligen Kreis Flatow in Pommern Gunthard Stubs und Pommersche Forschungsgemeinschaft Friedrich Wilhelm Ferdinand Schmitt Der Kreis Flatow In seinen gesammten Beziehungen Thorm 1867 S 299 books google de Alexander August Mutzell und Leopold Krug Neues topographisch statistisch geographisches Worterbuch des preussischen Staats Band 2 G Ko Halle 1821 S 78 Ziffer 2813 books google de Topographisch statistisches Handbuch des Preussischen Staats Kraatz Hrsg Berlin 1856 S 201 books google de Emil Jacobson Topographisch statistisches Handbuch fur den Regierungsbezirk Marienwerder Danzig 1868 Ortschafts Verzeichnis Kreis Flatow S 4 5 books google de Koniglich Preussisches Statistisches Landesamt Gemeindelexikon der Regierungsbezirke Allenstein Danzig Marienwerder Posen Bromberg und Oppeln Auf Grund der Volkszahlung vom 1 Dezember 1910 und anderer amtlicher Quellen Berlin 1912 Heft III Regierungsbezirk Marienwerder 4 Kreis Flatow S 18 19 Ziffer 18 books google de a b Michael Rademacher Flatow Online Material zur Dissertation Osnabruck 2006 In eirenicon com Abgerufen am 1 Januar 1900 Agathon Harnoch Chronik und Statistik der evangelischen Kirchen in den Provinzen Ost und Westpreussen Neidenburg 1890 S 486 487 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