www.wikidata.de-de.nina.az
Ernest Loring Red Nichols 8 Mai 1905 in Ogden Utah 28 Juni 1965 in Las Vegas Nevada war ein US amerikanischer Jazzmusiker Kornettist und Trompeter Nichols gehort zu den herausragenden Vertretern des Chicago Jazz 1 Seine Spielweise war von der Bix Beiderbeckes beeinflusst mit dem er stets verglichen wurde In der Tat war er wahrend der 1920er Jahre einer der wenigen Kornettisten die es bezuglich Stil Phrasierung und lyrischer Ausdrucksstarke mit Beiderbecke aufnehmen konnten Red Nichols 1905 1965 Inhaltsverzeichnis 1 Leben und Wirken 2 Literatur 3 Weblinks 4 EinzelnachweiseLeben und Wirken BearbeitenNichols der wegen seiner roten Haare Red genannt wurde bekam durch seinen Vater einen Musiklehrer eine umfassende musikalische Ausbildung Nach ersten Anfangen mit der Tanzband The Syncopating Five aus dem Mittelwesten zog er 1923 nach New York Im Laufe der 1920er Jahre wirkte er an uber 4000 Plattenaufnahmen mit u a mit den The California Ramblers Von den zahlreichen kleinen Formationen die er fur Aufnahmen und Tourneen zusammenstellte ist Red Nichols and his Five Pennies die bekannteste die mit dem Washboard Blues im April 1927 ihren ersten Charterfolg in den Billboard Top 30 hatte Daneben spielte er mit Dick McDonough Jimmy Dorsey Miff Mole Vic Berton u a in der Studioband The Charleston Chasers die im Mai 1927 ihren ersten Hit mit Someday Sweetheart 19 hatten Mit Ida Sweet as Apple Cider erreichte er im November Position 1 der Charts und landete einen Millionenerfolg In seinen Bands arbeiteten unter anderen Benny Goodman Miff Mole Jimmy Dorsey Jack Teagarden Glenn Miller Pee Wee Russell Joe Venuti Eddie Lang Adrian Rollini und Gene Krupa mit denen er u a den Standard Back Home Again in Indiana 1929 einspielte Daneben spielte er auch bei The Little Ramblers und bei Sam Lanin Mit seinen Five Pennies wirkte Nichols am 14 Januar 1930 an der Urauffuhrung der Neufassung von Gershwins Musical Strike Up the Band am New Yorker Broadway mit die 78er des Titelsongs erreichte 7 der Billboard Top 30 In den folgenden drei Jahrzehnten leitete er Studio und Broadway Orchester und trat in zahlreichen Radio und Fernsehshows auf Zwischen 1942 und 1944 gehorte er zum Casa Loma Orchestra bevor er seine Five Pennies wiederbelebte mit denen er am Dixieland Revival teilnahm Sein Leben wurde 1959 in stark idealisierender Weise mit Danny Kaye verfilmt The Five Pennies der ihm aber zu einem fulminanten Comeback verhalf Literatur BearbeitenHorst H Lange Loring Red Nichols ein Portrat Jazz Bucherei Nr 5 Wetzlar Pegasus Verlag 1960 Stephen M Stroff Red Head A Chronological Survey of Red Nichols and His Five Pennies Studies in Jazz Nr 21 Institute of Jazz Studies u a Rutgers 1996 ISBN 0 8108 3061 2 Philip R Evans Stanley Hester Stephen Hester Linda Evans The Red Nichols Story After Intermission 1942 1965 Studies in Jazz Nr 22 Institute of Jazz Studies Scarecrow 1997 ISBN 0 8108 3096 5 Richard M Sudhalter The Sophisticates New York and Its Hot Jazz Chamber Music Red Nichols and his Circle In Richard Sudhalter Lost Chords White Musicians and Their Contribution to Jazz 1915 1945 Oxford University Press 1999 ISBN 0 19 505585 3 Weblinks BearbeitenLiteratur von und uber Red Nichols im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek Red Nichols in der Internet Movie Database englisch Offizielle Website englisch Biographie PDF Datei 292 kB Einzelnachweise Bearbeiten Vergleiche Biographie in Simon George T The Big Bands Mit einem Vorwort von Frank Sinatra 3 uberarbeitete Auflage New York City New York Macmillan Publishing Co und London Collier Macmillan Publishers 1974 S 380 382Normdaten Person GND 119456184 lobid OGND AKS LCCN n83046987 VIAF 7574859 Wikipedia Personensuche PersonendatenNAME Nichols RedALTERNATIVNAMEN Nichols Ernest LoringKURZBESCHREIBUNG US amerikanischer JazzmusikerGEBURTSDATUM 8 Mai 1905GEBURTSORT Ogden UtahSTERBEDATUM 28 Juni 1965STERBEORT Las Vegas Nevada Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Red Nichols amp oldid 237194293