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Colombier ist eine Gemeinde im franzosischen Departement Haute Saone in der Region Bourgogne Franche Comte ColombierColombier Frankreich Staat FrankreichRegion Bourgogne Franche ComteDepartement Nr Haute Saone 70 Arrondissement VesoulKanton Vesoul 2Gemeindeverband VesoulKoordinaten 47 40 N 6 13 O 47 663888888889 6 2105555555556 Koordinaten 47 40 N 6 13 OHohe 222 375 mFlache 13 91 km Einwohner 439 1 Januar 2020 Bevolkerungsdichte 32 Einw km Postleitzahl 70000INSEE Code 70163Mairie Colombier Inhaltsverzeichnis 1 Geographie 2 Geschichte 3 Sehenswurdigkeiten 4 Bevolkerung 5 Wirtschaft und Infrastruktur 6 WeblinksGeographie BearbeitenColombier liegt auf einer Hohe von 225 m uber dem Meeresspiegel etwa sieben Kilometer nordostlich der Stadt Vesoul Luftlinie Das Dorf erstreckt sich im zentralen Teil des Departements in einer hugeligen Landschaft in der Talniederung des Durgeon Die Flache des 13 91 km grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt im Bereich des Hugellandes zwischen dem Becken von Vesoul und der Ebene von Lure Von Nordosten nach Sudwesten wird das Gebiet vom Tal des Durgeon durchquert der fur die Entwasserung zur Saone sorgt Der Bach fliesst hier mit mehreren Windungen durch eine rund ein Kilometer breite Talaue die durchschnittlich auf 225 m liegt Flankiert wird das Tal auf beiden Seiten von Hohen die durch kurze Seitentalchen des Durgeon untergliedert sind Nach Sudosten reicht der Gemeindeboden uber einen Steilhang bis auf das Hochplateau von Montcey und auf die Cote Rouge Mit 375 m wird hier die hochste Erhebung von Colombier erreicht Ostlich des Dorfes erhebt sich der Bergvorsprung der Ruine Montaigu 318 m Im Nordwesten wird das Durgeon Tal von den Hohen von Fanicamp 354 m und Rochotte gesaumt Daran schliessen sich im Norden die Kuppen des Tourteret und des Gros Boisson bis 350 m an Die nordwestliche Grenze wird durch den Ruisseau des Venards markiert Im aussersten Nordosten hat Colombier Anteil am Becken von Saulx Die Talbereiche werden uberwiegend landwirtschaftlich genutzt wahrend auf den Hohen ein lockeres Gefuge von Wiesland und Wald vorherrscht Wahrend am unteren Hang um Colombier kalkige und sandig mergelige Sedimente der unteren Jurazeit Lias hervortreten bestehen die Hohenzuge aus widerstandsfahigem Kalkgestein der mittleren Jurazeit Zu Colombier gehoren die Weilersiedlungen Villerpoz 254 m am Nordfuss der Cote Rouge und Les Bruleux 248 m in einem nordlichen Seitentalchen des Durgeon Nachbargemeinden von Colombier sind Flagy Vellefrie und La Villeneuve Bellenoye et la Maize im Norden Saulx im Osten Montcey und Comberjon im Suden sowie Coulevon und Villeparois im Westen Geschichte BearbeitenDas Gemeindegebiet war bereits in vorgeschichtlicher Zeit bewohnt wovon Spuren eines Siedlungsplatzes auf der Hohe westlich des Dorfes zeugen Im Mittelalter gehorte Colombier zur Freigrafschaft Burgund und darin zum Gebiet des Bailliage d Amont Die lokale Herrschaft hatten die Herren von Montaigu inne die direkt der Freigrafschaft unterstanden Ihr Schloss befand sich auf dem Vorsprung ostlich des Dorfes Der Herrschaft Montaigu war die Herrschaft de la Roche unterstellt deren Schloss westlich oberhalb des Dorfes steht Colombier bildete seit 1282 eine eigene Pfarrei Zusammen mit der Franche Comte gelangte das Dorf mit dem Frieden von Nimwegen 1678 definitiv an Frankreich Zu einer Gebietsveranderung kam es im Jahr 1808 als die Nachbargemeinde Comberjon mit Colombier zur Gemeinde Colombier et Comberjon fusionierte Seit 1842 sind beide Gemeinden wieder eigenstandig Heute ist Colombier Mitglied des 19 Ortschaften umfassenden Gemeindeverbandes Agglomeration de Vesoul Sehenswurdigkeiten BearbeitenDie Dorfkirche von Colombier wurde 1853 im Stil der Neugotik auf den Fundamenten des mittelalterlichen Vorgangerbaus 13 Jahrhundert errichtet Der Ortskern ist durch verschiedene Hauser gepragt die den traditionellen Stil der Haute Saone zeigen darunter ein Herrschaftshaus aus dem 17 Jahrhundert Auf dem Hugel ostlich des Dorfes befinden sich die Ruinen des mittelalterlichen Schlosses Montaigu An erhohter Lage westlich von Colombier steht das Chateau de la Roche das im 19 Jahrhundert erbaut wurde Von der mittelalterlichen Anlage sind nur noch wenige Reste sichtbar Aus dem 18 Jahrhundert stammt das Schloss von Villerpoz das im 19 Jahrhundert umgestaltet wurde nbsp Kirche Saints Jumeaux nbsp Chateau de VillerpozBevolkerung BearbeitenJahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2017Einwohner 339 354 372 387 384 379 366 452Quellen Cassini und INSEEMit 439 Einwohnern 1 Januar 2020 gehort Colombier zu den kleineren Gemeinden des Departements Haute Saone Nachdem die Einwohnerzahl in der ersten Halfte des 20 Jahrhunderts deutlich abgenommen hatte 1881 wurden noch 747 Personen gezahlt wurde wahrend der 1960er und 1970er Jahre wieder ein Bevolkerungswachstum verzeichnet Seither besteht erneut ein leicht rucklaufiger Trend Wirtschaft und Infrastruktur BearbeitenColombier war bis weit ins 20 Jahrhundert hinein ein vorwiegend durch die Landwirtschaft Ackerbau Obstbau und Viehzucht und die Forstwirtschaft gepragtes Dorf Heute gibt es verschiedene Betriebe des Klein und Mittelgewerbes darunter eine Grossschreinerei und eine Fabrik die Holzspielwaren herstellt In den letzten Jahrzehnten hat sich das Dorf zu einer Wohngemeinde gewandelt Viele Erwerbstatige sind deshalb Pendler die in der Agglomeration Vesoul ihrer Arbeit nachgehen Der Ort ist verkehrstechnisch gut erschlossen Er liegt an der Hauptstrasse N57 die von Vesoul nach Remiremont fuhrt Weitere Strassenverbindungen bestehen mit Montcey und La Villeneuve Colombier hatte einen Bahnhof an der Bahnstrecke Paris Mulhouse Weblinks Bearbeiten nbsp Commons Colombier Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Gemeinden im Arrondissement Vesoul A J Aboncourt Gesincourt Achey Aisey et Richecourt Amance Amoncourt Ancier Andelarre Andelarrot Angirey Apremont Arbecey Arc les Gray Argillieres Aroz Arsans Attricourt Augicourt Aulx les Cromary Autet Authoison Autoreille Autrey les Cerre Autrey les Gray Auvet et la Chapelotte Auxon Avrigney Virey Baignes Bard les Pesmes Barges Battrans Baulay Bay Beaujeu Saint Vallier Pierrejux et Quitteur Beaumotte Aubertans Beaumotte les Pin Besnans Betaucourt Betoncourt sur Mance Blondefontaine Bonboillon Bonnevent Velloreille Borey Bougey Bougnon Bouhans et Feurg Bouhans les Montbozon Boulot Boult Bourbevelle Bourguignon les Conflans Bourguignon les la Charite Bourguignon les Morey Boursieres Bousseraucourt Bresilley Breurey les Faverney Brotte les Ray Broye Aubigney Montseugny Broye les Loups et Verfontaine Brussey Bucey les Gy Bucey les Traves Buffignecourt Bussieres Buthiers Calmoutier Cemboing Cenans Cendrecourt Cerre les Noroy Chambornay les Bellevaux Chambornay les Pin Champlitte Champtonnay Champvans Chancey Chantes Charcenne Chargey les Gray Chargey les Port Chariez Charmes Saint Valbert Charmoille Chassey les Montbozon Chassey les Scey Chaumercenne Chauvirey le Chatel Chauvirey le Vieil Chaux la Lotiere Chaux les Port Chemilly Chenevrey et Morogne Chevigney Choye Cintrey Cirey Citey Clans Cognieres Colombe les Vesoul Colombier Colombotte Combeaufontaine Comberjon Conflandey Confracourt Contreglise Cordonnet Cornot Corre Coulevon Courcuire Courtesoult et Gatey Cresancey Cromary Cubry les Faverney Cugney Cult Dampierre sur Linotte Dampierre sur Salon Dampvalley les Colombe Delain Denevre Echenoz la Meline Echenoz le Sec Ecuelle Equevilley Esmoulins Essertenne et Cecey Etrelles et la Montbleuse Etuz Fahy les Autrey Faverney Fedry Ferrieres les Ray Ferrieres les Scey Filain Flagy Fleurey les Faverney Fleurey les Lavoncourt Fondremand Fontenois les Montbozon Fouchecourt Fouvent Saint Andoche Framont Francourt Frasne le Chateau Fresne Saint Mames Fretigney et Velloreille Frotey les Vesoul Germigney Gevigney et Mercey Gezier et Fontenelay Gourgeon Grandecourt Grandvelle et le Perrenot Grattery Gray Gray la Ville Gy Hugier Hyet Igny Jonvelle Jussey Gemeinden im Arrondissement Vesoul L V La Barre La Chapelle Saint Quillain La Demie La Grande Resie La Malachere Lambrey La Neuvelle les Scey La Quarte La Romaine La Resie Saint Martin Larians et Munans La Rochelle La Roche Morey Larret La Vernotte Lavigney La Villeneuve Bellenoye et la Maize Lavoncourt Le Magnoray Les Baties Le Tremblois Le Val Saint Eloi Lieffrans Lieucourt Lievans Lœuilley Loulans Verchamp Magny les Jussey Mailley et Chazelot Maizieres Malans Malvillers Mantoche Marnay Maussans Melin Membrey Menoux Mercey sur Saone Mersuay Molay Montagney Montarlot les Rioz Montboillon Montbozon Montcey Montcourt Montigny les Cherlieu Montigny les Vesoul Montjustin et Velotte Mont le Vernois Montot Mont Saint Leger Montureux et Prantigny Montureux les Baulay Motey Besuche Nantilly Navenne Neurey en Vaux Neurey les la Demie Neuvelle les Cromary Neuvelle les la Charite Noidans le Ferroux Noidans les Vesoul Noiron Noroy le Bourg Oigney Oiselay et Grachaux Onay Ormenans Ormoy Ouge Ovanches Oyrieres 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Vellefrange Vellefrie Velleguindry et Levrecey Velle le Chatel Vellemoz Vellexon Queutrey et Vaudey Velloreille les Choye Venere Venisey Vereux Vernois sur Mance Vesoul Villars le Pautel Villefrancon Villeparois Villers Bouton Villers Chemin et Mont les Etrelles Villers le Sec Villers Pater Villers sur Port Villers Vaudey Vilory Vitrey sur Mance Volon Voray sur l Ognon Vougecourt Vregille Vy le Ferroux Vy les Filain Vy les Rupt Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Colombier Haute Saone amp oldid 233759467